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Zur Verteilung des gewonnenen Wassers ist ein entsprechend leistungsfähiges Verteilsystems - bestehend aus Transport-, Versorgungs- und Hausanschlussleitungen - erforderlich. Die Verteilung des Wassers in Graz erfolgt über das Rohrnetz der GRAZ AG, die von einer zentralen Übergabestelle aus die Verteilung des Wassers im eigenen Wirkungsbereich selbst vornehmen. Die Wasserwerke speisen in ein gemeinsames, vernetztes Leitungssystem ein, wobei der Versorgungsbereich in verschiedene Zonen unterteilt ist. Das im Talboden der Mur gelegene Versorgungsgebiet stellt die Hauptversorgungszone dar, aus der das Wasser in die höhergelegenen Siedlungsgebiete am Stadtrand, wie Stiftingtal, Mariatrost, Ries/Ragnitz, Oberandritz/St.Veit gepumpt wird. |
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Mit einem 1.310 km langen Leitungsnetz und 30.700 Hausanschlüssen liegt der Versorgungsgrad der steirischen Landeshauptstadt bei 95%. Das gesamte Rohrnetz wird laufend optisch, akustisch und mit Hilfe modernster elektronischer Geräte auf seine Dichtheit überprüft. Die gesamten Wasserverluste, also der Unterschied zwischen Förderung im Wasserwerk und Verbrauch beim Kunden, liegen zwischen 10 und 15 % - ein im internationalen Vergleich guter Wert. Zur Behebung von Rohrgebrechen und sonstigen Störungen steht unser Entstördienst rund um die Uhr zur Verfügung. Die abgegebene Wassermenge wird mit Wasserzählern gemessen und ein Mal pro Jahr abgelesen. Die GRAZ AG ist für die Wasserversorgung bis zum Wasserzähler verantwortlich, jedoch nicht für die Hausinstallation. |
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